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Pressekontakt

Eva Miriam Fuchs und Claudia Tust-Follmann
E-Mail: kontakt@talbuddeln.de

Hier gibt es unsere Pressemitteilungen (für ältere Meldungen bitte auf das Datum klicken):

03.06.2020

Damit Wuppertal grüner wird
Die Initiative talbuddeln und die IG Wuppertals urbane Gärten geben Obstbäume zur Pflege an Pat*innen

Was wegen Corona lange nur in den Planungen existiert hat, wird nun zum Leben erweckt. Fast zwei Dutzend Obstbäume, alles Hochstämme und alte Sorten, werden an Baum-Pat*innen übergeben. Die bis zu vier Meter hohen Bäume werden die nächsten Monate in Kübeln oder Pflanzsäcken an unterschiedlichen Stellen in der Stadt stehen. In dieser Zeit werden sich die Pat*innen liebevoll um ihren Baum kümmern. Bis die Bäume schließlich am 3. Oktober bei einer gemeinsamen Pflanzparty auf einer Wiese am Clausen eingebuddelt werden.

Wer sich kurzentschlossen an der Aktion beteiligen will, kann sich sich auf www.talbuddeln.de noch um ein Patenschaft bewerben.

Die Übergaben finden statt am:

Freitag, 5. Juni

Übergabe auf dem Vorplatz der Färberei e.V. Zentrum für Integration und Inklusion
Peter-Hansen-Platz 1
42275 Wuppertal
Zeitraum: 14.00 – 16.00 Uhr

Sonntag, 7. Juni

Übergabe im Wandelgarten
Luisenstraße 110
42103 Wuppertal-Elberfeld
Zeitraum: 12.00 – 14.00 Uhr

Die Pat*innen und die Kurzentschlossenen bitten wir um Rückmeldung zu passendem Tag und Uhrzeit, damit wir gewährleisten können, dass nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig vor Ort sind.

Als Rahmenprogramm zur talbuddeln-Aktion lädt die Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-West am Sonntag, 7. Juni, ab 11 Uhr zu einem „Baum-Gottesdienst“ mit Pfarrer Ulrich T. Christenn in die Neuen Kirche, Sophienstraße. Dann werden die Bäume wortwörtlich im Mittelpunkt stehen: Der Gottesdienstraum wird mit zahlreichen Bäumen bestückt. Die geltenden Beschränkungen von max. 60 Personen und Hygienemaßnahmen müssen beachtet werden, deshalb ist eine vorherige Anmeldung bei der Gemeinde unter kirchenbuero.elberfeld-west@ekir.de oder 0202/3097637 sinnvoll.

Mit der Übergabe im Wandelgarten am Sonntag möchten wir (mit aller Vorsicht) ein wenig Heiterkeit ins Luisenviertel bringen, das in diesem Jahr ohne das inzwischen traditionelle Luisenfest auskommen muss.

Wer Lust hat, kann sich vor Ort inspirieren lassen: Wir präsentieren einen selbstgebauten Handkarren samt Bauanleitung und halten ein paar Sets zum selberbauen für interessierte Pat*innen bereit. So können die Bäume ohne Autoabgase transportiert werden. Mit den Wagen wollen wir im Laufe des Sommers auch Wanderbaumalleen in der Stadt an unterschiedlichen Orten schaffen. Wenn coronabedingt nicht in diesem Jahr, dann geht es auf jeden Fall 2021 weiter.

Wer mag kann seinen/ihren Baum mit nach Hause nehmen. Alternativ besteht die Möglichkeit die Bäume im Wandelgarten zu pflegen. Wir werden abwechselnd die Bäume wässern, um sicherzustellen, dass die Jungbäume genügend Wasser erhalten. Alle sind eingeladen sich daran zu beteiligen. Höhepunkt ist dann die Pflanzparty am 3. Oktober auf einer Wiese am Clausen (Wuppertal-Loh).

Hintergrund:
Die IG Wuppertals Urbane Gärten hat 2017 Mittel aus dem Bürgerbudget für die Bügeridee „Obstbäume in der Stadt“ erhalten. Im Rahmen des Bürgerbudgets haben wir beim Barcamp im Januar 2019 in der Diakoniekirche eine lebhafte Session zum Thema gehabt und mit der Stadt Wuppertal die Fläche am Clausen als mögliche Obstwiese für alle Bürger der Stadt ausgemacht. Da das Projekt ganz in Bürger*innenhand liegt, galt es in der Folge Mitstreiter zu finden. Beim Barcamp OKNRW im H erbst 20 19 zum Klimaschutz in den Kommunen haben wir das Projekt noch einmal vorgestellt und di s kutiert. So kam die Kooperation mit talbuddeln zustande. Denn mehr Bäume für Wuppertal, das ist auch das Ziel der Aktion talbuddeln. Durch die Veränderung des Klimas gewinnt das Grün zunehmend an Bedeutung. Neue Bäume in den Straßen, auf den Plätzen, in Hinter- und Schulhöfen, am Fußballplatz oder wo auch immer, das ist das Ziel von talbuddeln.
Die Initiative talbuddeln entstand 2019, um die in Schleswig-Holstein entstandene Idee des „Einheitsbuddeln“ am Tag der Deutschen Einheit auch in Wuppertal durchzuführen. Die erste Pflanzaktion wurde am 3. Oktober 2019 in einem Schulgarten in Langerfeld durchgeführt.

23.04.2020

talbuddeln startet ins zweite Jahr – und alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler sind eingeladen mitzumachen!

Im vergangenen Jahr hat das Bürgerbündnis talbuddeln klein angefangen. Vier Obstbäume fanden am 3. Oktober ein neues Zuhause im Garten der Wuppertaler Fritz-Harkort-Schule. Insgesamt zwölf Bäume wurden in Wuppertal im Rahmen von talbuddeln gepflanzt. Seitdem ist die Initiative größer geworden und auch wenn die Ideen für das zweite Jahr nun Pandemie bedingt nicht in den Himmel wachsen können, treiben sie doch kraftvolle Knospen.

Am Tag des Baumes, 25. April, geht es weiter
Startschuss für das diesjährige talbuddeln ist symbolisch am Tag des Baumes (25. April). Eine große Auftakt-Veranstaltung ist wegen der Kontaktbeschränkungen zwar verschoben, aber zu tun gibt es auch jetzt schon genug. Talbuddeln sucht Baumpatinnen und Baumpaten. Wer Lust auf eine grünere Zukunft unserer Stadt hat, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Entweder kann man mit einem eigenen Baum an den Start gehen oder sich kostenlos für einen Baum im Rahmen der talbuddeln-Aktion bewerben unter talbuddeln.de/mitmachen. Und wer die Aktion virtuell unterstützen will ist aufgerufen ein Foto mit sich und dem eigenen Wuppertal Lieblingsbaum zu machen. Dieses Foto soll dann am Tag des Baumes, 25. April, mit dem Hashtag #talbuddeln auf Facebook oder Instagram gepostet werden. (www.facebook.com/talbuddeln).

„Pflanz einen Baum“ – Engagement kann Früchte tragen!
Ziel ist es, am 3. Oktober 2020 gleich zu mehreren Pflanzpartys im Tal einzuladen. Ein Ort für eine neue Obstbaumwiese ist schon anvisiert. Auf einem städtischen Grundstück am Loh in der Nähe der Nordbahntrasse sollen etwa 20 neuen Bäumen gepflanzt werden. Diese Pflanzparty ist ein Projekt zur „Essbaren Stadt“ zusammen mit der Interessengemeinschaft Wuppertals urbane Gärten im Rahmen des Bürgerbudgets 2017.

talbuddeln sucht Patinnen und Paten für Bäume
Die Idee: Baumpatinnen und Paten pflegen und hüten die Bäume bis zur Pflanzaktion. Im Aktionszeitraum finden verschiedene talbuddeln-Popup-Events statt. Dabei wandern die Bäume, möglichst umweltfreundlich, auf Rollwagen, Lastenrädern oder in Schubkarren durch die Stadt. Mal verwandeln sie eine graue Straße in eine grüne Allee, ein anderes Mal spenden sie auf einem sommerlichen Platz angenehmen Schatten. Die Vorbereitungen dafür laufen jetzt an, damit alles bereit ist, wenn die Beschränkungen es wieder zulassen.

Wanderbaum-Parade als Höhepunkt
Höhepunkt ist eine Wanderbaum-Parade am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit. Der Paradeweg wird voraussichtlich über die Nordbahntrasse gehen und an der talbuddeln-Aktionsfläche am Clausen enden. Wer Ideen hat, ist ab sofort herzlich Willkommen sich bei talbuddeln einzubringen.

Weitere Informationen gibt es auf www.talbuddeln.de

Zitat 1: Im Spätsommer 2019 haben wir von der Aktion Einheitsbuddeln im Kieler Umfeld gehört und fanden die Aktion so gut, dass wir diese so oder so ähnlich in Wuppertal ins Leben rufen wollten. Schnell haben sich einige Interessierte gefunden. So entstand die Aktion talbuddeln. (Eva Miriam Fuchs und Claudia Tust-Follmann, Initiative talbuddeln)

Zitat 2 „Wir brauchen mehr Bäume! Denn Bäume sein ein Beitrag für gutes Klima – zwischen Menschen, für das Mikroklima in der Stadt und für das Klima weltweit!“ (Ulrich T. Christenn, Initiative talbuddeln)

Zitat 3: „Jenseits von schlechtem Gewissen und Klagen angesichts der Klimawandel und der Versiegelung der Böden in der Stadt wollen wir Lust machen unsere Zukunft in Wuppertal selbst in die Hand zu nehmen und unsere Nachbarschaften grüner, bunter, essbarer und lebenswerter zu machen. Tun wir uns zusammen, pflanzen wir gemeinsam Bäume im Tal! Einfach selber machen tut gut. “ (Michael Felstau, IG Wuppertals urbane Gärten)

Infokasten:
Essbare Städte
In einigen Städten wurde die Idee von der Essbaren Stadt mittlerweile zum Programm erhoben. Vorreiter der Bewegung war die englische Stadt Todmorden. In Deutschland war Kassel die erste Stadt, in der aus einem Projekt des Künstlers Karsten Winnemuth eine Initiative entstand, an der sich auch die Stadtverwaltung beteiligt. In Andernach war es sogar die Stadtverwaltung selbst, die die kommunale Grünplanung im Jahr 2007 mit dem Konzept „Essbare Stadt“ ohne Mehrkosten nachhaltig umgestaltet hat. Am 1. Oktober gibt es einen Vortrag zum Thema „Wie wird eine Stadt essbar? – Naschgärten in Wuppertal“ in der VHS.
Mehr Infos: https://www.bzfe.de/inhalt/ernten-auf-oeffentlichen-flaechen-33752.html

Infokasten:
#EINHEITSBUDDELN
In Schleswig-Holstein haben sich für das „Einheitsbuddeln“ unter anderem die Staatskanzlei und ein Bündnis aus kommunalen und regionalen Partnern zusammengeschlossen. In 2018 wurden die ersten Bäume gepflanzt. Dank prominenter Unterstützung und Sponsoren wurden in 2019 bereits 125.000 Bäume in die Erde gebracht.
Mehr Infos: https://einheitsbuddeln.de/home

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