Presse

Pressekontakt

Eva Miriam Fuchs und Claudia Tust-Follmann
E-Mail: kontakt@talbuddeln.de

Hier gibt es unsere Pressemitteilungen (für ältere Meldungen bitte auf das Datum klicken):

28.09.2021

Terminankündigung/Einladung zum Fototermin

talbuddeln-Pflanzparty

Wann? 3. Oktober 2021, Beginn 15 Uhr

Wo? Nähe Nordbahntrasse, Bahnhof Loh
Navi: Konsumstraße 54, Wuppertal

Bitte Spaten mitbringen! Zum Buddeln und für das Gruppenfoto

Kontakt: kontakt@talbuddeln.de

talbuddeln pflanzt am 3. Oktober Obstbäume für Wuppertal

Die Initiative talbuddeln und die IG Wuppertals urbane Gärten pflanzen weitere Obstbäume auf der Streuobstwiese am Clausen

Im Rahmen der Aktion talbuddeln werden am 3. Oktober ab 15 Uhr 11 weitere Obstbäume auf einer Wiese am Clausen (Nähe Nordbahntrasse, Bahnhof Loh) eingepflanzt. Hier entsteht eine öffentliche Obstwiese mit alten, traditionellen Obststorten, die von allen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden darf.

Im vergangenen Jahr hatte talbuddeln bereits einen großen Teil der Wiese mit Bäumen alter Obstsorten bepflanzt. Jetzt kommen weitere Stämme hinzu, um die Wiese komplett zu machen. Die Idee dahinter: Einen Ort für alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler zu schaffen, an dem sie die Natur genießen und leckeres Obst ernten können.

„Es soll ein Ort werden, an dem sich zeigt, wie köstlich eine klimagerechtere Stadt sein kann. Statt über Verbote zu meckern, zeigen wir dass es gut für alle ist, wenn wir der Natur wieder ein Stück mehr Raum in unseren Städten geben.“ Eva Miriam Fuchs, Mitinitiatorin talbuddeln

Finanziert wird die Aktion aus dem Bürgerbudget der Stadt Wuppertal und aus den Einnahmen eines Benefizkonzerts, das Musiker:innen des Sinfonieorchesters Wuppertal im Spätsommer auf der Streuobstwiese gegeben hatten. Damals waren mehr als 400 Euro zusammengekommen.

„Wir sind sehr froh, wie viele Menschen sich für unsere Idee – über politische Lager hinweg – begeistern können. Die tolle Benefizaktion des Orchester des Wandels, die an einem Tag zahlreiche Spenden einspielte, hat uns alle darin bestärkt, dass wir mit Talbuddeln auf dem richtigen Weg sind. Wir danken den Musikerinnen und Musikern für ihr Engagement.“ Claudia Tust-Follmann, Mitinitiatorin talbuddeln

Talbuddeln ist Teil der alljährlichen, bundesweiten Baumpflanzaktion „Einheitsbuddeln“ zum Tag der Deutschen Einheit.

„Mit der Pflanzaktion in diesem Jahr wird unser erstes größeres Projekt fertig sein. Wir laden alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler ein, gemeinsam mit uns zu buddeln und den Tag der deutschen Einheit mit einem echten Gemeinschaftserlebnis zu begehen. “
– Eva Miriam Fuchs und Claudia Tust-Follmann, Initiative talbuddeln

Wer Lust hat, dabei zu sein, kann einfach vorbeikommen – mit Spaten oder ohne, zum Buddeln oder einfach auf einen Kaffee und ein Gespräch. Denn am Rande werden schon wieder Ideen für das neue Projekt im kommenden Jahr gesammelt.

30.08.2021

Orchester des Wandels trifft Talbuddeln

Open-Air-Benefizkonzert am 05. September 2021 auf der Streuobstwiese am Clausen
Beginn: 15 Uhr

Das „Orchester des Wandels“ unterstützt die Initiative „Talbuddeln“ mit einem Konzert. Dieses findet auf der Streuobstwiese Clausen statt, die im vergangenen Jahr angelegt worden war.

2019 hat die Initiative Talbuddeln ganz klein angefangen: 4 Obstbäume fanden ein neues Zuhause im Garten der Fritz-Harkort-Schule in Langerfeld. Seitdem ist Talbuddeln stetig gewachsen. Trotz der Pandemie konnte die Initiative 2020 in Kooperation mit der IG Wuppertals urbane Gärten und unterstützt durch zahlreiche engagierte Wuppertaler*innen am 3.10.2020 eine große Streuobstwiese mit über 20 verschiedenen alten Sorten für alle Wuppertaler*innen pflanzen. Sie wächst und gedeiht am Clausen, in direkter Nähe zur Nordbahntrasse.

„In einem schwierigen Corona-Jahr 2020 war unsere Pflanzparty am Tag der Deutschen Einheit ein Lichtblick. So viele Menschen, die trotz des strömenden Herbstregens mit angepackt und diese öffentliche Obstwiese angelegt haben, sind eine tolle Bestätigung einer intakten Stadtgemeinschaft. Wuppertals wahrer Reichtum sind seine Bürger*innen.“ (Eva Miriam Fuchs, Initiative Talbuddeln)

Die restliche Freifläche soll in den kommenden Aktionen gemeinsam weiterbepflanzt werden. Die Idee einer „Essbaren Stadt“ soll so weiterwachsen und der Stadtraum für den Anbau von Lebensmitteln für alle nutzbar gemacht werden. Die Projekte zur Essbaren Stadt werden aus dem Bürgerbudget (2017, 2021) gefördert.

„Wir finden, Naschgärten mit Obstbäumen an öffentlich zugänglichen Weg-, Wald- und Parkflächen oder Pflanzungen von alten Obstsorten geben uns die Städte ein Stück weit zurück. Denn es macht einen großen Unterschied, ob an Grünflächen ein Schild steht, das ‚Betreten verboten!‘ lautet oder eben: ‚Bedien‘ dich!‘. (Michael Felstau, IG Wuppertals Urbane Gärten)

2021 bekommt das Aktionsbündnis weitere Unterstützung: das „Orchester des Wandels“ betritt die Bühne. Es besteht aus Musiker*innen des Sinfonieorchesters Wuppertal, die sich als musikalische Botschafter Wuppertals in das große bürgerschaftliche Engagement dieser Stadt einreihen möchten. Mit verschiedenen Formaten und Konzertprogrammen lenken sie gemeinsam mit weiteren Akteuren innerhalb der Stadt die Aufmerksamkeit auf die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

„Wir möchten durch unser Engagement dazu beitragen, diese Themen in die Mitte der Gesellschaft zu holen und das Bewusstsein für den Erhalt von Natur und Umwelt zu fördern. Wir als Musiker*innen können mit den Menschen, die wir mit unserer Musik erreichen, zu einer großen Gemeinschaft anwachsen. Zusammen können wir es schaffen, den Wandel zu einer nachhaltig lebenden Gesellschaft mitzugestalten und damit unseren Planeten als lebenswerten Ort für die nachfolgenden Generationen zu bewahren.“ (Georg Stucke, Orchester des Wandels)

Mit dem Konzert am 5. September möchte das Orchester des Wandels sowohl Talbuddeln unterstützen als auch auf das Aufforstungsprojekt im Masoala-Nationalpark in Madagaskar aufmerksam machen, für das es Spenden sammelt. Während es bei dem Aufforstungsprojekt in Madagaskar vorwiegend um illegal gerodete Flächen zur Gewinnung von Edelhölzern geht, soll am Wuppertaler Clausen die Streuobstwiese weiterwachsen. Beides geschieht unter Einbindung der jeweils lokalen Bevölkerung und getreu‘ dem Motto „global denken, lokal handeln“.

„Wir freuen uns sehr über diese neue Kooperation mit dem Orchester des Wandels und auf das Konzert. Uns verbindet der Wunsch nach einem guten Zusammenleben auf einem auch für zukünftige Generationen bewohnbaren Planeten. Lasst uns heute diese Gemeinschaft und den Gemeinsinn feiern und Kraft schöpfen, für alle Aufgaben, die da noch auf uns zukommen werden.“ (Claudia Tust-Follmann, Initiative Talbuddeln)

Auch wenn das Konzert unter freiem Himmel stattfindet, weisen die Veranstaltenden auf die 3G-Regeln hin und bitten alle Zuhörer*innen um verantwortlichen Umgang mit der pandemischen Lage.

Hintergrund:

Seit 2019 kooperieren die IG Wuppertals urbane Gärten und die Initiative Talbuddeln. Beide haben ein gemeinsames Ziel: mehr grün für Wuppertal.

IG Wuppertals urbane Gärten
In Wuppertal entstehen seit einigen Jahren neue, gemeinschaftliche Gartenformen. Die in den Stadtgärten aktiven Bürgerinnen und Bürger sind Teil der internationalen urbanen Gartenbewegung. Eine zukunftsfähige Stadt braucht Stadtnatur und gemeinschaftlich genutzten öffentlichen Raum. Die urbanen Gemeinschaftsgärten sind Begegnungs- und Experimentierräume für ein gutes Leben in der Stadt. So werden Nachbarschaften, Quartiere und letztlich die ganze Stadt mit Gemeinschaftsgärten lebenswerter. Urbane Gärten sind wertvoller Lebensraum, hier begegnet sich Vielfalt, hier wachsen Perspektiven, denn hier entsteht eine auf Nachhaltigkeit gegründete Gesellschaft.

Talbuddeln
Die Initiative Talbuddeln entstand 2019, um die in Schleswig-Holstein entstandene Idee des „Einheitsbuddeln“ am Tag der Deutschen Einheit auch in Wuppertal durchzuführen. Nach der ersten Pflanzaktion am 3. Oktober 2019 in einem Schulgarten in Langerfeld wurde am Tag der Deutschen Einheit 2021 die Streuobstwiese am Clausen angelegt.

„Wir brauchen mehr Bäume! Denn Bäume sind ein Beitrag für gutes Klima – zwischen Menschen, für das Mikroklima in der Stadt und für das Klima weltweit!“ (Ulrich T. Christenn, Initiative Talbuddeln)

Orchester des Wandels
Klima- und Naturschutz sehen wir als Teil unseres Kulturauftrags. Wir wollen als Musiker*innen für dieses wichtige Thema aktiv werden und uns in kreativen Konzertformaten mit der Klimakrise auseinandersetzen. Die emotionale Kraft der Musik ist für uns dabei das Medium, Menschen zu erreichen und zu inspirieren. Mit regelmäßigen Benefizkonzerten fördern wir unser gemeinsames Hauptprojekt auf Madagaskar sowie zahlreiche regionale Projekte zum Klima- und Naturschutz.

Nachdem im Jahr 2019 Musiker*innen aus Berlin, Duisburg, Bremen und Braunschweig gemeinsam aktiv werden wollten, gründeten wir im Juni 2020 mit Mitgliedern zahlreicher deutscher Berufsorchester den Verein Orchester des Wandels Deutschland e.V., dem im März 2021 auch Musiker*innen aus Wuppertal beitraten. Die Vernetzung der Mitglieder untereinander, sowie mit Wissenschaft und lokalen Organisationen hilft uns, Wissen und Erfahrungswerte zu teilen und macht unsere Botschaft sichtbar und wirksam.

Orchester des Wandels Deutschland e.V. geht auf eine Initiative der Musiker*innen der
Staatskapelle Berlin zurück, die mit ihrer im Jahr 2009 gegründeten Stiftung NaturTon jährlich
Klimakonzerte für internationale Projekte veranstalten.

Die Obstwiese bei Openstreet-Map https://osm.org/go/0GJWxse_0-?m=

Obstbaumliste http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/alte-sorten-fuer-die-obstwiese-am-clausen/

Kontakte:
Initiative Talbuddeln
Claudia Tust-Follmann
kontakt@talbuddeln.de
https://talbuddeln.de/

IG Wuppertals urbane Gärten
Michael Felstau
redaktion@wuppertals-urbane-gaerten.de
http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de

20.04.2021

Sag uns, wo fehlen Dir in Wuppertal Straßenbäume!

Die Initiativen talbuddeln und Baumschutz-Gruppe Wuppertal machen am Tage des Baumes, Sonntag dem 25. April unter dem Hashtag #baumgewünscht in den Sozialen Medien auf gewünschte Baumpflanzungen aufmerksam!

talbuddeln ist ein Bürgerbündnis, welches sich für mehr Bäume in der Stadt Wuppertal einsetzt. Für den Erhalt von Stadtbäumen setzt sich die Baumschutzgruppe Wuppertal ein.

Das gemeinsame Interesse für Bäume führt zu der gemeinsamen Aktion #baumgewünscht. Am Tag des Baumes (Sonntag, 25.04.) werden wir in den Sozialen Medien eine Fotoaktion starten und auf Baum-Wunsch-Orte aufmerksam machen. Dabei erhalten wir u.a. Unterstützung vom Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater.

Dana Nowak, WKJT „Wir verbinden Pädagogik, Theater und Kunst insbesondere für Kinder und Jugendliche. Wir finden Bäume sind wichtig für unsere Zukunft und um dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen.“

Wie hier auf dem Mittelstreifen der Bundesallee in der Nähe der Spielstätte des WKJT fehlt es an vielen Orten in der Stadt an Bäumen.

Foto: Michael Schad – wupperbild.com
Kunstbaum: Anke Woelki
Darsteller:innen: Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater

Unter dem Hashtag #baumgewünscht, sind alle Bürger:innen auch über den Tag des Baumes hinaus eingeladen, ihre Fotos von Orten an den Bäume fehlen hochzuladen. Eine genaue Ortsbezeichnung wäre schön, denn so können wir uns für jeden einzelnen Baum stark machen.

Infokasten: Kinder- und Jugendtheater

Auch wenn im Moment leider keine Aufführungen stattfinden können, proben wir fleißig weiter. Im Sommer könnt ihr euch auf eine Wiederaufnahme von den Zwei Monstern und außerdem auf unser neues Stück An der Arche um Acht freuen. Bei unserer Weihnachtsproduktion im letzten Jahr kam es nicht zur Premiere und darum erwartet euch Ende des Jahres eine zauberhafte Inszenierung von Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch. Aber auch der Theaterclub Lampenfieber ist nicht untätig und probt tapfer über Zoom Maria Stuart weiter. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder im Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater!

https://www.kinder-jugendtheater.de

Infokasten: Talbuddeln

Angelehnt an das am 3. Oktober in vielen Städten Deutschlands stattfindende „Einheitsbuddeln“ wollen auch wir in jedem Jahr am Tag der Deutschen Einheit neue Bäume in Wuppertal pflanzen. Denn wir sind überzeugt davon, dass Bäume sehr gut für unser Stadtklima sind.

In 2019 hat das Aktionsbündnis Talbuddeln ganz klein angefangen: 4 Obstbäume fanden ein neues Zuhause im Garten der Fritz-Harkort-Schule. Insgesamt zwölf Bäume wurden in Wuppertal im Rahmen von talbuddeln 2019 gepflanzt. Seitdem ist Talbuddeln stetig gewachsen! Auch wenn die Pandemieumstände in 2020 alles andere als ideal waren, so konnte in Kooperation mit der IG Wuppertals urbane Gärten und unterstützt durch zahlreiche engagierte Wuppertaler*innen am 3.10.2020 – in strömendem Herbstregen – eine große Streuobstwiese mit über 20 verschiedenen alten Sorten für alle Wuppertaler*innen gepflanzt werden. Sie wächst und gedeiht am Clausen, in direkter Nähe zur Nordbahntrasse.

Infokasten: Baumschutz-Gruppe Wuppertal

Der Erhalt der Stadtbäume ist wichtig für die Luftqualität und das Mikroklima. Wir brauchen Stadtbäume nötiger denn je, denn in den zu erwartenden heißen Sommern kühlen Bäume die Umgebung bis zu 6 Grad ab. Außerdem gibt jeder einzelne große Baum bis zu 400 l Wasser in die Stadtluft ab, was zu einer angenehmen Luftbefeuchtung führt. Da Bäume Kohlenstoffdioxid binden und Sauerstoff abgeben, sind sie wichtige Faktoren zur Verbesserung der Stadtluft. Zudem sorgen Bäume für unsere seelische Gesundheit und fördern unser Wohlbefinden. Straßen und öffentliche Anlagen werden durch Bäume schöner. Zudem bieten Bäume vielen Lebewesen Nahrung und Unterschlupf.

Kontakte:
Baumschutz-Gruppe Wuppertal
baumschutzgruppe-wuppertal@geerd-moritz.de

Interessensgemeinschaft talbuddeln
Claudia Tust-Follmann
0174/6208920
kontakt@talbuddeln.de
talbuddeln.de

25.09.2020

Talbuddeln – Bäume pflanzen am Tag der Deutschen Einheit
Die Initiative talbuddeln und die IG Wuppertals urbane Gärten richten eine öffentliche Obstbaumwiese am Clausen ein

Die Initiative talbuddeln pflanzt am 3. Oktober Obstbäume auf einer Wiese am Clausen (Nähe Nordbahntrasse, Bahnhof Loh) ein. Hier soll eine öffentliche Obstwiese mit alten, traditionellen Obstsorten entstehen, auf der alle Bürgerinnen und Bürgern künftig Obst pflücken und mitnehmen dürfen. Talbuddeln ist Teil der bundesweiten Baumpflanzaktion „Einheitsbuddeln“ zum Tag der Deutschen Einheit.

„Im Spätsommer 2019 haben wir von der Aktion Einheitsbuddeln im Kieler Umfeld gehört und fanden die Aktion so gut, dass wir diese so oder so ähnlich in Wuppertal ins Leben rufen wollten. Schnell haben sich einige Interessierte gefunden. So entstand die Aktion talbuddeln.“
– Eva Miriam Fuchs und Claudia Tust-Follmann, Initiative talbuddeln

Die bis zu vier Meter hohen Obstbäume standen in den vergangenen Monaten in Kübeln oder Pflanzsäcken an verschiedenen Stellen in Wuppertal. In dieser Zeit wurden sie von Pat*innen unterschiedlicher Initiativen gepflegt. Zu Festen und Veranstaltungen haben die talbuddler*innen immer wieder Bäume auf Lastenrädern, Schubkarren oder mit mobilen Baum-Karren durch die Stadt bewegt. Zwei solcher Wandelbaumalleen werden sich auch am 3. Oktober wieder auf den Weg machen. Start ist jeweils um 12 Uhr an der Diakoniekirche (Ludwigstraße Elberfeld) oder am Bob Kulturwerk (Breslauerstraße, Wichlinghausen). Von dort wandeln die Bäume über die Nordbahntrasse zum Clausen (Konsumstraße, Loh). Dort beginnt um 13 Uhr eine Pflanzparty, bei der die Pat*innen für ihre Bäume Löcher buddeln und nach einem Pflanzschnitt die Bäume einpflanzen.

Interessierte Bürger*innen sind herzlich eingeladen vorbeizukommen, auch wenn sie bisher nicht an der Aktion teilgenommen haben. Talbuddeln bittet um eine formlose Anmeldung (Angabe von Name, Adresse + Telefonnummer) unter kontakt@talbuddeln.de sowie darum, die Pandemie-Etikette zu beachten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Diese Pflanzparty ist ein Projekt zur „Essbaren Stadt“ zusammen mit der Interessengemeinschaft Wuppertals urbane Gärten im Rahmen des Bürgerbudgets 2017.

„Wir wollen Lust machen, unsere Zukunft in Wuppertal selbst in die Hand zu nehmen, jenseits von schlechtem Gewissen und Klagen angesichts des Klimawandels und der Versiegelung der Böden in der Stadt. Machen wir unsere Nachbarschaften grüner, bunter, essbarer und lebenswerter! Tun wir uns zusammen, pflanzen wir gemeinsam Bäume im Tal! Einfach selber machen tut gut.“
– Michael Felstau, IG Wuppertals urbane Gärten

Hintergrund:
Die IG Wuppertals Urbane Gärten hat 2017 Mittel aus dem Bürgerbudget für die Bürgeridee „Obstbäume in der Stadt“ erhalten. Im Rahmen des Bürgerbudgets haben wir beim Barcamp im Januar 2019 in der Diakoniekirche eine Session zum Thema gehabt und mit der Stadt Wuppertal die Fläche am Clausen als mögliche Obstwiese für alle Bürger der Stadt ausgemacht. Da das Projekt ganz in Bürger*innenhand liegt, galt es in der Folge Mitstreiter zu finden. Beim Barcamp OKNRW im Herbst 2019 zum Klimaschutz in den Kommunen haben wir das Projekt noch einmal vorgestellt und diskutiert. So kam die Kooperation mit talbuddeln zustande. Denn mehr Bäume für Wuppertal, das ist auch das Ziel der Aktion talbuddeln. Durch die Klimakrise gewinnt das Grün zunehmend an Bedeutung. Neue Bäume in den Straßen, auf den Plätzen, in Hinter- und Schulhöfen, am Fußballplatz oder wo auch immer, das ist das Ziel von talbuddeln.

Die Initiative talbuddeln entstand 2019, um die in Schleswig-Holstein entstandene Idee des „Einheitsbuddeln“ am Tag der Deutschen Einheit auch in Wuppertal durchzuführen. Die erste Pflanzaktion wurde 2019 in einem Schulgarten in Langerfeld durchgeführt. Zukünftig sollen im Rahmen von talbuddeln an jedem 3. Oktober in Wuppertal neue Bäume gepflanzt werden.

„Wir brauchen mehr Bäume! Denn Bäume sind ein Beitrag für gutes Klima – zwischen Menschen, für das Mikroklima in der Stadt und für das Klima weltweit!“
– Ulrich T. Christenn, Initiative talbuddeln

Die Obstwiese bei Openstreet-Map
https://osm.org/go/0GJWxse_0-?m=

Obstbaumliste
http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de/alte-sorten-fuer-die-obstwiese-am-clausen/

Kontakt:
Interessensgemeinschaft talbuddeln
Claudia Tust-Follmann
kontakt@talbuddeln.de
https://talbuddeln.de/

IG Wuppertals urbane Gärten
Michael Felstau
0202 312129
redaktion@wuppertals-urbane-gaerten.de
http://www.wuppertals-urbane-gaerten.de

03.06.2020

Damit Wuppertal grüner wird
Die Initiative talbuddeln und die IG Wuppertals urbane Gärten geben Obstbäume zur Pflege an Pat*innen

Was wegen Corona lange nur in den Planungen existiert hat, wird nun zum Leben erweckt. Fast zwei Dutzend Obstbäume, alles Hochstämme und alte Sorten, werden an Baum-Pat*innen übergeben. Die bis zu vier Meter hohen Bäume werden die nächsten Monate in Kübeln oder Pflanzsäcken an unterschiedlichen Stellen in der Stadt stehen. In dieser Zeit werden sich die Pat*innen liebevoll um ihren Baum kümmern. Bis die Bäume schließlich am 3. Oktober bei einer gemeinsamen Pflanzparty auf einer Wiese am Clausen eingebuddelt werden.

Wer sich kurzentschlossen an der Aktion beteiligen will, kann sich sich auf www.talbuddeln.de noch um ein Patenschaft bewerben.

Die Übergaben finden statt am:

Freitag, 5. Juni

Übergabe auf dem Vorplatz der Färberei e.V. Zentrum für Integration und Inklusion
Peter-Hansen-Platz 1
42275 Wuppertal
Zeitraum: 14.00 – 16.00 Uhr

Sonntag, 7. Juni

Übergabe im Wandelgarten
Luisenstraße 110
42103 Wuppertal-Elberfeld
Zeitraum: 12.00 – 14.00 Uhr

Die Pat*innen und die Kurzentschlossenen bitten wir um Rückmeldung zu passendem Tag und Uhrzeit, damit wir gewährleisten können, dass nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig vor Ort sind.

Als Rahmenprogramm zur talbuddeln-Aktion lädt die Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-West am Sonntag, 7. Juni, ab 11 Uhr zu einem „Baum-Gottesdienst“ mit Pfarrer Ulrich T. Christenn in die Neuen Kirche, Sophienstraße. Dann werden die Bäume wortwörtlich im Mittelpunkt stehen: Der Gottesdienstraum wird mit zahlreichen Bäumen bestückt. Die geltenden Beschränkungen von max. 60 Personen und Hygienemaßnahmen müssen beachtet werden, deshalb ist eine vorherige Anmeldung bei der Gemeinde unter kirchenbuero.elberfeld-west@ekir.de oder 0202/3097637 sinnvoll.

Mit der Übergabe im Wandelgarten am Sonntag möchten wir (mit aller Vorsicht) ein wenig Heiterkeit ins Luisenviertel bringen, das in diesem Jahr ohne das inzwischen traditionelle Luisenfest auskommen muss.

Wer Lust hat, kann sich vor Ort inspirieren lassen: Wir präsentieren einen selbstgebauten Handkarren samt Bauanleitung und halten ein paar Sets zum selberbauen für interessierte Pat*innen bereit. So können die Bäume ohne Autoabgase transportiert werden. Mit den Wagen wollen wir im Laufe des Sommers auch Wanderbaumalleen in der Stadt an unterschiedlichen Orten schaffen. Wenn coronabedingt nicht in diesem Jahr, dann geht es auf jeden Fall 2021 weiter.

Wer mag kann seinen/ihren Baum mit nach Hause nehmen. Alternativ besteht die Möglichkeit die Bäume im Wandelgarten zu pflegen. Wir werden abwechselnd die Bäume wässern, um sicherzustellen, dass die Jungbäume genügend Wasser erhalten. Alle sind eingeladen sich daran zu beteiligen. Höhepunkt ist dann die Pflanzparty am 3. Oktober auf einer Wiese am Clausen (Wuppertal-Loh).

Hintergrund:
Die IG Wuppertals Urbane Gärten hat 2017 Mittel aus dem Bürgerbudget für die Bügeridee „Obstbäume in der Stadt“ erhalten. Im Rahmen des Bürgerbudgets haben wir beim Barcamp im Januar 2019 in der Diakoniekirche eine lebhafte Session zum Thema gehabt und mit der Stadt Wuppertal die Fläche am Clausen als mögliche Obstwiese für alle Bürger der Stadt ausgemacht. Da das Projekt ganz in Bürger*innenhand liegt, galt es in der Folge Mitstreiter zu finden. Beim Barcamp OKNRW im H erbst 20 19 zum Klimaschutz in den Kommunen haben wir das Projekt noch einmal vorgestellt und di s kutiert. So kam die Kooperation mit talbuddeln zustande. Denn mehr Bäume für Wuppertal, das ist auch das Ziel der Aktion talbuddeln. Durch die Veränderung des Klimas gewinnt das Grün zunehmend an Bedeutung. Neue Bäume in den Straßen, auf den Plätzen, in Hinter- und Schulhöfen, am Fußballplatz oder wo auch immer, das ist das Ziel von talbuddeln.
Die Initiative talbuddeln entstand 2019, um die in Schleswig-Holstein entstandene Idee des „Einheitsbuddeln“ am Tag der Deutschen Einheit auch in Wuppertal durchzuführen. Die erste Pflanzaktion wurde am 3. Oktober 2019 in einem Schulgarten in Langerfeld durchgeführt.

23.04.2020

talbuddeln startet ins zweite Jahr – und alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler sind eingeladen mitzumachen!

Im vergangenen Jahr hat das Bürgerbündnis talbuddeln klein angefangen. Vier Obstbäume fanden am 3. Oktober ein neues Zuhause im Garten der Wuppertaler Fritz-Harkort-Schule. Insgesamt zwölf Bäume wurden in Wuppertal im Rahmen von talbuddeln gepflanzt. Seitdem ist die Initiative größer geworden und auch wenn die Ideen für das zweite Jahr nun Pandemie bedingt nicht in den Himmel wachsen können, treiben sie doch kraftvolle Knospen.

Am Tag des Baumes, 25. April, geht es weiter
Startschuss für das diesjährige talbuddeln ist symbolisch am Tag des Baumes (25. April). Eine große Auftakt-Veranstaltung ist wegen der Kontaktbeschränkungen zwar verschoben, aber zu tun gibt es auch jetzt schon genug. Talbuddeln sucht Baumpatinnen und Baumpaten. Wer Lust auf eine grünere Zukunft unserer Stadt hat, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Entweder kann man mit einem eigenen Baum an den Start gehen oder sich kostenlos für einen Baum im Rahmen der talbuddeln-Aktion bewerben unter talbuddeln.de/mitmachen. Und wer die Aktion virtuell unterstützen will ist aufgerufen ein Foto mit sich und dem eigenen Wuppertal Lieblingsbaum zu machen. Dieses Foto soll dann am Tag des Baumes, 25. April, mit dem Hashtag #talbuddeln auf Facebook oder Instagram gepostet werden. (www.facebook.com/talbuddeln).

„Pflanz einen Baum“ – Engagement kann Früchte tragen!
Ziel ist es, am 3. Oktober 2020 gleich zu mehreren Pflanzpartys im Tal einzuladen. Ein Ort für eine neue Obstbaumwiese ist schon anvisiert. Auf einem städtischen Grundstück am Loh in der Nähe der Nordbahntrasse sollen etwa 20 neuen Bäumen gepflanzt werden. Diese Pflanzparty ist ein Projekt zur „Essbaren Stadt“ zusammen mit der Interessengemeinschaft Wuppertals urbane Gärten im Rahmen des Bürgerbudgets 2017.

talbuddeln sucht Patinnen und Paten für Bäume
Die Idee: Baumpatinnen und Paten pflegen und hüten die Bäume bis zur Pflanzaktion. Im Aktionszeitraum finden verschiedene talbuddeln-Popup-Events statt. Dabei wandern die Bäume, möglichst umweltfreundlich, auf Rollwagen, Lastenrädern oder in Schubkarren durch die Stadt. Mal verwandeln sie eine graue Straße in eine grüne Allee, ein anderes Mal spenden sie auf einem sommerlichen Platz angenehmen Schatten. Die Vorbereitungen dafür laufen jetzt an, damit alles bereit ist, wenn die Beschränkungen es wieder zulassen.

Wanderbaum-Parade als Höhepunkt
Höhepunkt ist eine Wanderbaum-Parade am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit. Der Paradeweg wird voraussichtlich über die Nordbahntrasse gehen und an der talbuddeln-Aktionsfläche am Clausen enden. Wer Ideen hat, ist ab sofort herzlich Willkommen sich bei talbuddeln einzubringen.

Weitere Informationen gibt es auf www.talbuddeln.de

Zitat 1: Im Spätsommer 2019 haben wir von der Aktion Einheitsbuddeln im Kieler Umfeld gehört und fanden die Aktion so gut, dass wir diese so oder so ähnlich in Wuppertal ins Leben rufen wollten. Schnell haben sich einige Interessierte gefunden. So entstand die Aktion talbuddeln. (Eva Miriam Fuchs und Claudia Tust-Follmann, Initiative talbuddeln)

Zitat 2 „Wir brauchen mehr Bäume! Denn Bäume sein ein Beitrag für gutes Klima – zwischen Menschen, für das Mikroklima in der Stadt und für das Klima weltweit!“ (Ulrich T. Christenn, Initiative talbuddeln)

Zitat 3: „Jenseits von schlechtem Gewissen und Klagen angesichts der Klimawandel und der Versiegelung der Böden in der Stadt wollen wir Lust machen unsere Zukunft in Wuppertal selbst in die Hand zu nehmen und unsere Nachbarschaften grüner, bunter, essbarer und lebenswerter zu machen. Tun wir uns zusammen, pflanzen wir gemeinsam Bäume im Tal! Einfach selber machen tut gut. “ (Michael Felstau, IG Wuppertals urbane Gärten)

Infokasten:
Essbare Städte
In einigen Städten wurde die Idee von der Essbaren Stadt mittlerweile zum Programm erhoben. Vorreiter der Bewegung war die englische Stadt Todmorden. In Deutschland war Kassel die erste Stadt, in der aus einem Projekt des Künstlers Karsten Winnemuth eine Initiative entstand, an der sich auch die Stadtverwaltung beteiligt. In Andernach war es sogar die Stadtverwaltung selbst, die die kommunale Grünplanung im Jahr 2007 mit dem Konzept „Essbare Stadt“ ohne Mehrkosten nachhaltig umgestaltet hat. Am 1. Oktober gibt es einen Vortrag zum Thema „Wie wird eine Stadt essbar? – Naschgärten in Wuppertal“ in der VHS.
Mehr Infos: https://www.bzfe.de/inhalt/ernten-auf-oeffentlichen-flaechen-33752.html

Infokasten:
#EINHEITSBUDDELN
In Schleswig-Holstein haben sich für das „Einheitsbuddeln“ unter anderem die Staatskanzlei und ein Bündnis aus kommunalen und regionalen Partnern zusammengeschlossen. In 2018 wurden die ersten Bäume gepflanzt. Dank prominenter Unterstützung und Sponsoren wurden in 2019 bereits 125.000 Bäume in die Erde gebracht.
Mehr Infos: https://einheitsbuddeln.de/home

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